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Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter stehen die Schwestern Nora (Renate Reinsve) und Agnes Borg (Inga Ibsdotter Lilleaas) vor der Herausforderung, sich mit ihrem entfremdeten Vater Gustav (Stellan Skarsgård) auseinanderzusetzen – einem einst gefeierten, inzwischen weitgehend in Vergessenheit geratenen Regisseur. Nora hat ihre Karriere als Theaterschauspielerin kompromisslos verfolgt, während Agnes ein ruhigeres Leben mit Familie und festem Beruf gewählt hat. Gustav hat ein neues Drehbuch verfasst und bietet seiner Tochter Nora die Hauptrolle an. Doch sie lehnt das Angebot entschlossen ab. Auf einer Retrospektive seiner Filme in Frankreich trifft Gustav auf die erfolgreiche Hollywood-Schauspielerin Rachel Kemp (Elle Fanning), der er schließlich die ursprünglich für Nora vorgesehene Rolle überträgt. Als die Dreharbeiten in Norwegen anlaufen, sieht Gustav eine letzte Gelegenheit, sich seinen Töchtern wieder anzunähern und das zerrüttete Familienverhältnis zu heilen.
Auszeichnungen:
· Festival de Cannes 2025 - Grand Prix
· Filmfest München 2025 - Audience Award
· Locarno Film Festival 2025 - Piazza Grande
· Toronto International Film Festival 2025
Zitate:
«Sentimental Value» ist, obwohl von einer Bergmannschen Melancholie geprägt, ein heller, geradezu sanfter Film und tiefgründig zugleich.
PROGRAMM ZEITUNG
Nach «The Worst Person in the World» legt Regisseur Joachim Trier mit Co-Drehbuchautor Eskil Vogtabermals eine imposante Charakterstudie vor – mit einem wunderbaren Finale: Es geht, so viel darf man verraten, um die heilende Kraft der Kunst.
KULTUR TIPP
Eine bewegende Geschichte. Renate Reinsve und Stellan Skarsgård verleihen der Geschichte eine unglaubliche Zärtlichkeit.
SCREEN
Ausgezeichnet. Renate Reinsve, Stellan Skarsgård und Elle Fanning erhellen Joachim Triers eindringliche Reflexion über Familie und Erinnerung.
THE HOLLYWOOD REPORTER
Dank seiner Filmfamilie gelingt es dem norwegischen Regisseur, die Verständnisebenen zu vervielfachen und gleichzeitig eine klare, subtile und berührende Aussage zu unterhalten, die durch einen prägnanten Ton sublimiert wird - die Dosis schwarzen Humors, die seinen Erfolg begründet hat.
VOGUE FRANCE
Vergebung ist ein Akt, während Barmherzigkeit eine Vorstellung ist. Der Unterschied zwischen den beiden mag subtil sein, aber durch die aussergewöhnliche Feinheit von Triers Filmemachen, das hier in der Verwandlungskraft des Filmemachens selbst schwelgt, macht «Sentimental Value» ihn überlebensgross.
INDIEWIRE
Es ist ein Film, der sich so reichhaltig und schmerzhaft persönlich anfühlt wie «The Worst Person in the World», aber ein wenig erwachsener. Bei Sentimental Value geht es vor allem um den Berührungspunkt zwischen Filmemachen und Realität.
VANITY FAIR
Regie:
Joachim Trier
Start im Kiwi Scala:
2025-12-11
Darsteller:
Renate Reinsve, Inga Ibsdotter Lilleaas, Stellan Skarsgård, Elle Fanningr
Drehbuch:
Joachim Trier, Eskil Vogt