Marie Heurtin

Sprache des Herzens, Die

Inhalt:
Frankreich im 19. Jahrhundert. Marie sträubt sich vehement gegen alles, was ihr nicht behagt. So weigert sich die gehörlos und blind geborene 14-Jährige, Schuhe anzuziehen. Die Ärzte haben Marie aufgegeben und raten, sie in eine Anstalt einzuweisen. Die Eltern bringen ihre Tochter jedoch in ein Kloster, in dem taube Mädchen betreut werden. Dort wird Schwester Marguerite auf den unbändigen Wildfang aufmerksam. Sie beschliesst, sich um Marie zu kümmern. Und sie steckt sich das hohe Ziel, ihr beizubringen, sich anderen mitzuteilen.
Jean-Pierre Améris‘ auf wahren Begebenheiten beruhender Film ist nie kitschig, nie sentimental und doch voller Gefühle - dank einer meisterlichen Kameraarbeit, einer stimmigen Ausstattung und hervorragenden Darstellerinnen. Ariana Rivoire, die selbst gehörlos ist, spielt Marie Heurtin bravourös. Und Isabelle Carré überzeugt als hartnäckig-sensible Schwester Marguerite. «Marie Heurtin», am Festival in Locarno mit dem «Variety Piazza Grande Award» ausgezeichnet, ist ein Film voller Optimismus - subtil, schön gemacht, so universell wie zeitlos.


Regie:
Jean-Pierre Améris

  • Drama
  • 2014
  • Frankreich
  • 95 min.
  • Französisch
  • UT: d
  • f
  • Flat
  • -/- J.
  • Filmcoopi

Start im Kiwi Scala:
2014-12-25

Darsteller:
Isabelle Carré (Schwester Marguerite), Ariana Rivoire (Marie Heurtin), Brigitte Catillon (Mutter Oberin), Noémie Churlet (Schwester Raphaëlle), Gilles Treton (Monsieur Heurtin), Laure Duthilleul (Madame Heurtin)

Drehbuch:
Jean-Pierre Améris, Philippe Blasband

  • Produktion:
    Denis Carot, Sophie Révil
  • Kamera:
    Virginie Saint-Martin
  • Schnitt:
    Anne Souriau
  • Musik:
    Sonia Wieder-Atherton
  • Ausstattung:
    Franck Schwarz

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